Die schöne Magelone / OEHL - Lied.Fest I

Wann

Fr, 17.07.2026, 19:30 Uhr


Ort

Stadttheater Gmunden
Theatergasse 7
4810 GMUNDEN
Österreich
zum Routenplaner


Kategoriegruppe

Konzert

Teresa Präauer | Texte und Lesung
Rafael Fingerlos | Bariton
Sascha El Mouissi | Klavier
Oehl
Ariel Oehl | Liedermacher Romi Rabic | Kontrabass / Geige / Piano / Stimme
Niklas Apfel | Konzertgitarre / Stimme

Johannes Brahms: Die schöne Magelone (neu gedacht)

Im Zentrum dieses Abends stehen neben den 15 vertonten Romanzen die vielfach ausgezeichnete Autorin Teresa Präauer, die mit viel Humor, einem sympathischen Augenzwinkern und ihrer unnachahmlichen Sprachkraft neue Perspektiven auf Johannes Brahms’ einzigen Liedzyklus „Die schöne Magelone“ eröffnet. Zwar stammen die Zwischentexte der ursprünglichen Fassung aus der Zeit Brahms’ von Ludwig Tieck, doch in dieser Neufassung werden sie bewusst hinter sich gelassen: Präauer hat vollständig neue Texte verfasst, die sie live liest und selbst interpretiert – und die Wort und Musik auf zeitgenössische, manchmal überraschende, aber immer gefühlvolle Weise miteinander verbinden.

Gemeinsam mit dem als Liedsänger international erfolgreichen Bariton Rafael Fingerlos, der das klassische Kunstlied als persönliche Herzensangelegenheit sieht und durch sein charismatisches, authentisches und hochemotionales Erzählen weiterführt, und seinem Liedpartner, Pianisten Sascha El Mouissi, entsteht ein vielschichtiges musikalisch-literarisches Erlebnis.

Mit viel Kreativität, Sprachwitz, feinem Humor und großer Emotionalität wird die Geschichte von Peter und Magelone ins 21. Jahrhundert geführt und ein zentrales Werk der Liedliteratur neu erzählt.

Mit dem von Kritik und Publikum gefeierten Duo Oehl – rund um Sänger und Liedermacher Ariel Oehl – präsentiert das Lied.Fest im zweiten Teil des Abends ein Programm, das die Brücke zur zeitgenössischen Liedsprache schlägt. In der Besetzung verbinden sich Pop und Poesie zu einer ehrlichen und emotionalen Form des musikalischen Erzählens. Oehls Kunst lebt von Sprachkunst, lyrischer Präzision, atmosphärischer Tiefe und einem feinen Gespür für leise Zwischentöne, und – ganz der Liedtradition verbunden – Songs, in denen Sprache und Musik untrennbar ineinandergreifen.

Dass das Lied auch heute eine kraftvolle und zeitgemäße Form ist, Gefühle musikalisch auszudrücken, wird hier einmal mehr unmittelbar erfahrbar.

Disclaimer:

Genreübergreifende Überraschungen sind ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Die Künstler:innen der ersten Konzerthälfte bleiben im Saal – und vielleicht nicht nur als Zuhörer:innen …

Ein Abend für Liedliebhaber:innen – und für alle, die es werden möchten.