Jacquot, Tamestit, Apkalna & WDR Sinfonieorchester

Wann

Di, 20.10.2026, 19:30 Uhr


Ort

Brucknerhaus / Großer Saal
Untere Donaulände 7
4010 LINZ
Österreich
zum Routenplaner


Kategoriegruppe

Konzert

Das WDR Sinfonieorchester hat ab der Saison 2026/27 eine neue Chefdirigentin: Die junge französische Dirigentin Marie Jacquot ist in Österreich längst keine Unbekannte mehr und ist seit der Spielzeit 2023/24 Erste Gastdirigentin der Wiener Symphoniker. Bei ihrem Debüt in Linz hat sich Jacquot für ein außergewöhnlich vielseitiges Programm mit gleich zwei internationalen Solist:innen zusammengeschlossen: So trifft in der ersten Hälfte der Pilgerchor, mit dem Richard Wagners ›Tannhäuser‹-Ouvertüre beginnt, auf das 2018 entstandene Konzert für Viola und Orchester La Nuit des Chants des französischen Komponisten Thierry Escaich. Inspiriert von Liedern der amerikanischen Navajo, entspinnen sich hier archaische Klänge einer geheimnisvollen Schattenwelt. Den Solopart übernimmt mit Antoine Tamestit ein Weltstar an der Bratsche und zugleich der Widmungsträger des Werkes. In der zweiten Konzerthälfte steht Camille Saint-Saëns opulente ›Orgelsymphonie‹ auf dem Programm. »Hier habe ich alles gegeben, was ich geben konnte ... so etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben«, so der Komponist selbst über das Werk. An der Orgel ist dabei die lettische Ausnahmeorganistin Iveta Apkalna zu erleben.

Programm

Richard Wagner // 1813–1883
Ouvertüre zur Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg // 1845

Thierry Escaich // * 1965
La Nuit des Chants. Konzert für Viola und Orchester // 2018

// Pause //

Camille Saint-Saëns // 1835‒1921
Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 78 ›Orgelsymphonie‹ // 1885‒86

Besetzung

Antoine Tamestit | Viola

Iveta Apkalna | Orgel

WDR Sinfonieorchester

Marie Jacquot | Dirigentin

Linzer Klangmenü rund ums Konzert

Vorspiel
18:45, Mittlerer Saal


Kurze musikalische Einstimmung mit jungen Musiker:innen und anschließende Konzerteinführung bei freiem Eintritt

Konzert
19:30, Großer Saal


Nachspiel
Nach dem Konzert, Foyer Großer Saal

Musikalischer Kommentar und spontane Gespräche zum Verweilen und Nachhorchen