Così fan tutte - Stadttheater Klagenfurt

Wann

Do, 29.10.2026 - Fr, 11.12.2026


Ort

Stadttheater Klagenfurt
Theaterplatz 4
9020 KLAGENFURT
Österreich
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Kategoriegruppe

Kultur

Alle Veranstaltungstermine

Do29.10.202619:30 UhrCosì fan tutte - Premiere
Sa31.10.202619:30 UhrCosì fan tutte
Mi04.11.202619:30 UhrCosì fan tutte
Di10.11.202619:30 UhrCosì fan tutte
Fr13.11.202619:30 UhrCosì fan tutte
Fr20.11.202619:30 UhrCosì fan tutte
Do26.11.202619:30 UhrCosì fan tutte
Sa28.11.202619:30 UhrCosì fan tutte
Mi02.12.202619:30 UhrCosì fan tutte
Sa05.12.202619:30 UhrCosì fan tutte
Fr11.12.202619:30 UhrCosì fan tutte

ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört.

Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen.