die theatermacherinnen

Wann

Fr, 27.03.2026 - Sa, 04.04.2026


Ort

Theater am Werk am Petersplatz
Petersplatz 1
1010 WIEN
Österreich
zum Routenplaner


Kategoriegruppe

Kultur

Alle Veranstaltungstermine

Fr27.03.202619:30 Uhrdie theatermacherinnen
Sa28.03.202619:30 Uhrdie theatermacherinnen
Di31.03.202619:30 Uhrdie theatermacherinnen
Mi01.04.202619:30 Uhrdie theatermacherinnen
Do02.04.202619:30 Uhrdie theatermacherinnen
Fr03.04.202619:30 Uhrdie theatermacherinnen
Sa04.04.202619:30 Uhrdie theatermacherinnen

Versuch einer Fortsetzung

Eine Produktion von Carmen Kirschner

In Koproduktion mit Theater am Werk

Uraufführung

Inszenierung: Mateja Meded

Premiere am 27.03.2026

Was bedeutete es, im Wien der 80er als Frau eine Führungsposition auszuüben? Johanna Tomek - Schauspielerin, Regisseurin, Mitbegründerin des Schauspielhauses Wien, der Drachengasse und später des Theaters m. b. H. - inszenierte anfänglich unter dem Pseudonym "August Himmel", weil weibliche Regie für viele kaum vorstellbar war. Oh, die freie Szene der 80er und 90er. Hier wurden Häuser besetzt, es wurde gefordert, gescheitert, kritisiert, geredet, gehandelt, Blut an Wände gespritzt und alles neu gedacht, im Sog der Möglichkeiten. Romantisch? Hier wurden demokratische und undemokratische Entscheidungen getroffen, Strukturen aufgebrochen und reproduziert.

Heute finden zwei Frauen die Scherbe eines zerbrochenen Kruges im Theater am Petersplatz. Die Spur führt zu Helga Illich, Schauspielerin, Regisseurin, Mitbegründerin der Gruppe 80. Doch je tiefer die Protagonistinnen in die Mechanik des Theaters eintauchen, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Probe und Realität. Wo begann dieses Spiel? Wer inszeniert wen, wer hat die Kontrolle? Ist es Zeit, dass wir uns (neu) organisieren? Was als Hommage beginnt, wird zur Obsession, bis die Spielerinnen sich als Figuren eines Stücks wiederfinden, das sie nicht mehr selbst steuern können. Eine metareferentielle Geschichte über Kreation und Freiheit trifft auf Fragen nach Wertschätzung, Wissensweitergabe und Veränderung zwischen Generationen. Es geht um Erwartungshaltungen an Vorbilder, um Hoffnungen, Enttäuschungen - und darum, wie wir Leben und Arbeit in unserer gemeinsamen Gesellschaft gestalten. Es geht um den nächsten Schritt.