Die letzten Tage der Menschheit

Wann

Fr, 21.06.2019 - Sa, 31.08.2019


Ort

Roigk-Hallen (Raxwerke - Serbenhalle)
Lagergasse 3 (Zufahrt über Stadionstraße 44)
2700 WIENER NEUSTADT
Österreich
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Kategoriegruppe

Kultur

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Fr21.06.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
Sa22.06.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
So23.06.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
Fr28.06.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
Sa29.06.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
So30.06.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
Fr05.07.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
Sa06.07.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
So07.07.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
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Fr23.08.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
Sa24.08.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
Fr30.08.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit
Sa31.08.201918:00 UhrDie letzten Tage der Menschheit

Der Kurier nannte es "DAS Theaterereignis des Jahres", der Spiegel sprach von einem "Gesamtkunstwerk", die ARD brachte Samstag Abend einen sensationellen Bericht in den "Tagesthemen", die Deutsche Bühne nannte es einen "apokalyptischen Grenzgang des Theaters“, die gesamte österreichische Presse überschlug sich vor Begeisterung:
"Das ist kein Theater, das ist ein Großstadtbahnhof, ein Dom, ein Schlachtfeld. – Es braucht einen Theaterberserker wie Paulus Manker, einen Hermann Nitsch der Bühne, der sich Theater zu schütten traut, um ein derartiges Monumentalwerk zum Blühen zu bringen." (Salzburger Nachrichten)

2019 wird die Aufführung wieder aufgenommen und noch erweitert werden, mit noch mehr SchauspielerInnen, mehr Schauplätzen und einer Spieldauer von über acht Stunden. Ein Unternehmen von theatergeschichtlicher Dimension. Die Aufführung ist ein Abstieg in die Hölle, beginnend bei hellem Tageslicht und endend in tiefster Dunkelheit. Dazwischen können die ZuschauerInnen am Geschehen unmittelbar teilhaben, in den Zeitungsredaktionen sitzen und auf alten Schreibmaschinen tippen, in die Betten des Lazaretts legen, an der Sirk-Ecke Zeitung lesen, im Vorstadttheater Wein trinken und im offenen Mannschaftswagen aufs Schlachtfeld hinaus fahren. Das Publikum ist nicht nur Zeuge der Handlung, sondern Teil des Geschehens. Es entscheidet, wem es folgen will. Jeder konstruiert sich – wie beim Surfen im Internet – sein eigenes Drama.

Die Kriegsberichterstatterin Alice Schalek proklamiert im Stück unbewusst das Credo der Aufführung: "Wer wirklich dabei ist, wird vom Fieber des Erlebens gepackt!" und muss schließlich bekennen: "Ich hab noch nie vorher so übermächtig gespürt, was Hiersein bedeuten kann!"