Ein heiterer Abend

Wann

Mi, 25.09.2019, 19:30 Uhr


Ort

Minoritensaal
Mariahilferplatz 3
8020 GRAZ
Österreich
zum Routenplaner


Kategoriegruppe

Kultur

Ein "heiterer Abend" mit mozärtlichen Schmunzeleinheiten, anfänglichem Haydnspaß, gefolgt von WOLFühltherapie, gezieltes Zwerchfelltraining mit Anekdoten und Geschichten aus der Musikwelt, weiter geht es mit Benatzkyschem Humor und Liedern von Kreisler, bei denen das Lachen zuweilen auch im Halse stecken bleibt...
Adrian Eröd singt, Christoph Wagner liest und Andrea Linsbauer begleitet am Klavier.

Adrian Eröd
Der Bariton Adrian Eröd singt neben der Wiener Staatsoper bei den Salzburger und Bayreuther Festspielen, an der Semperoper Dresden, der Scala di Milano, der Opéra de Paris, der Zürcher Oper, in Hamburg, Frankfurt, Köln und Leipzig, der Chicago Lyric Opera und der National Opera in Tokyo.
Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro in Barbiere di Siviglia, Papageno, Don Giovanni, Conte Almaviva, Eisenstein, Pelléas, Valentin, Billy Budd, Sixtus Beckmesser, Loge, Faninal, Prospero in T.Adès‘ The Tempest und Shylock in A.Tchaikovskys Merchant of Venice.
Auf dem Konzertpodium singt er mit den Wiener und den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Orquestra Nacional de Espana, den Wiener Symphonikern und dem RSO Wien sowie dem Brucknerorchester Linz und arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Christian Thielemann, Riccardo Muti, Sir Simon Rattle, Helmuth Rilling, Philippe Jordan, Andris Nelsons, Fabio Luisi, Myung-Whun Chung und Marek Janowski. Als Liedsänger verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Pianisten Helmut Deutsch. Adrian Eröd ist Österreichischer Kammersänger.

Andrea Linsbauer
Die Wienerin Andrea Linsbauer absolvierte ihr Studium der Musikpädagogik mit den Schwerpunkten Liedbegleitung, Gesang und Musikleitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie das Studium der Romanistik (Italienisch) an der Universität Wien mit Auszeichnung. Zu ihren wichtigsten Mentoren und Lehrern zählen Natasa Veljkovic, Thomas Kreuzberger, Thomas Kerbl, Johannes Prinz, David Lutz, Wally Salio, Claudia Visca, Roger Vignoles, Helmut Deutsch, Daniel Sarge u.a.

Die Pianistin widmet sich mit großer Leidenschaft der Liedbegleitung und Klavier-Kammermusik. Regelmäßig gestaltet sie Liederabende mit Sängerpersönlichkeiten wie Robert Holl, Adrian Eröd, Daniel Johannsen, Alexandra Reinprecht, Günter Haumer, Norbert Ernst u.v.a. Als Liedbegleiterin war Andrea Linsbauer zu Gast bei den "Semanas musicales de Frutillar" (Chile), beim "Wexford Festival" (Irland) und an der National Concert Hall/Dublin, ebenso in der Glinka Kapela/St.Petersburg, an der Nationaloper Kiew, am Teatro Carlo Felice/Genova, beim Österreichischen Kulturforum Tokio u.v.a. In der Saison 2019 führt sie ein Kammermusikprojekt mit dem Violinisten Gernot Winischhofer nach Budapest (Fritz Kreisler-Recital im Musikhistorischen Museum) und zum Festival "Luoghi Immaginari" nach Acqui Terme (Italien). Das im Brucknerhaus Linz und im MuTH (Wien) 2018 so erfolgreich aufgeführte Programm "Zum Schmunzeln und Lachen" an der Seite von Bariton Adrian Eröd und Moderator Christoph Wagner-Trenkwitz führt die Pianistin im Laufe dieser Saison erstmals zum Festival "Pannonisches Forum Kittsee" ins Burgenland, zu den "Kulturtagen Schloss Pöggstall" (NÖ), in den renommierten Stephaniensaal des Congress Graz (Musikverein für Steiermark) und an das Stadttheater Gmunden (OÖ). An der Seite von Sopranistin Alexandra Reinprecht wird Andrea Linsbauer im Juli 2019 die Festspiele auf Burg Golling in Salzburg eröffnen. Ein weiteres Engagement führt sie als Begleiterin der irischen Sopranistin Sarah Power zum Kärntner Festival "Via Iulia Augusta" nach Kötschach-Mauthen. Im Frühherbst 2019 folgt ein Serenadenkonzert des Landes NÖ zum Thema Benedict Randhartinger gemeinsam mit Tenor Norbert Ernst, eine Aufführung von Schuberts Liederzyklus "Winterreise" an der Seite von Starbassist Robert Holl im niederösterreichischen Wolfsbach rundet neben anderen Auftritten die Herbstsaison 2019 ab.

Als Korrepetitorin wirkte Andrea Linsbauer mehrmals bei der Accademia di Belcanto (Meisterklasse Fiorenza Cossotto) sowie bei den Meisterklassen Gutenstein. Die ständige Zusammenarbeit mit der Gesangspädagogin Claudia Visca führt sie regelmäßig zur Sommerakademie Allegro Vivo. Andrea Linsbauer ist seit Oktober 2018 Lehrbeauftragte für Korrepetition am Institut für Musikleitung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Klasse Günter Haumer).

Im Bereich der Kammermusik gilt ihre besondere Vorliebe dem Komponisten und Violinvirtuosen Fritz Kreisler. Als bekannte Interpretin seiner Werke ist Andrea Linsbauer bevorzugte Kammermusikpartnerin von Christian Altenburger, Gernot Winischhofer, Benjamin Schmid, Ekaterina Frolova oder Cornelia Löscher. Mit obengenannten gastierte sie u.a. im Brucknerhaus Linz, im Radiokulturhaus Wien, im Wiener Rathaus, im MuTh (Konzertsaal der Wiener Sängerknaben), bei den Serenaden des Landes Niederösterreich, im Bartok-Saal der ehem. Synagoge Szombathely/Ungarn u.v.a. Neben ihrer Tätigkeit als Pianistin arbeitete Andrea Linsbauer den gesamten Nachlass von Fritz Kreisler an der Library of Congress in Washington D.C. wissenschaftlich auf und publizierte 2009 ihre Recherchen unter dem Titel "Das Wienerische Moment in den Kompositionen Fritz Kreislers".

Andrea Linsbauers künstlerisches Betätigungsfeld umfasst seit den letzten Jahren auch verstärkt den Bereich der Musik- und Chorleitung. Als angestellte Kirchenmusikerin der Erzdiözese Wien gründete sie 2018 das Festival "Musica Sacra 14". Rege Zusammenarbeit verbindet sie in diesem Zusammenhang u.a. mit dem Savaria Symphonieorchester Szombathely sowie dem Chorus Salvatoris Bratislava. Mit beiden gestaltete sie sämtliche Orchesterhochämter und geistliche Konzerte u.a. bei den Joseph Haydn Gedenktagen der Haydn Region NÖ. Andrea Linsbauer ist mehrfache Stipendiatin des ehemaligen Bundesministeriums für Wissenschaft und der Stadt Wien.

Christoph Wagner-Trenkwitz
Geboren in Wien, 1989 Sponsion zum Mag. Phil. (Musikwissenschaft, Romanistik, Politikwissenschaft). 1989-1992 Generalsekretär der Freunde der Wiener Staatsoper, 1993-96 Pressechef der Wiener Staats- und Volksoper, 1996-2001 Chefdramaturg, 2001-03 Gastdramaturg der Wiener Staatsoper, hier Einführungsmatineen in der Nachfolge von Marcel Prawy.

Seit 2003 Direktionsmitglied der Volksoper Wien, seit 2009 deren Chefdramaturg. Moderator auf in- und ausländischen Bühnen (u. a. zweimal Eröffnung der Wiener Festwochen auf dem Wiener Rathausplatz, Matineen am Gärtnerplatz-Theater München und bei den Osterfestspielen Salzburg, August 2018 Moderation zweier Bernstein-Konzerte beim Festival in Grafenegg), im Radio (u. a. Pasticcio, Anklang und seit 2009 Live-Übertragung des Wiener Neujahrskonzerts) und im Fernsehen (seit 2001 Wiener Opernball, zuletzt "Operette sich, wer kann" auf ORF III).
Zahlreiche Bücher, zuletzt "Durch die Hand der Schönheit. Richard Strauss und Wien" (2014), "Nochmal Schwan gehabt. Anekdoten und Reminiszenzen" (2015) und "Das Orchester das niemals schläft. Die Wiener Philharmoniker" (2017).

2013–2016 Intendant des Theatersommers Haag. Auftritte als Darsteller 2017-2018 (Auswahl): Pelikan ("Die Zirkusprinzessin") an der Oper Graz, Njegus ("Die lustige Witwe") bei den Schlossfestspielen Langenlois, Kaunitz ("Die Kaiserin") an der Bühne Baden, die Titelrolle in "Der Zauberer von Oz" am Stadttheater Klagenfurt sowie alljährliche Mitwirkung beim (im November 2018 mittlerweile zehnten) Kabarettprogramm in der "Hölle" im Theater an der Wien. Im Sommer 2019 kann man Wagner-Trenkwitz als Dragotin in "Zigeunerliebe" (F. Lehár) in der Sommerarena Baden erleben.